Hekja 

                                                             (bei den Varjazis seit 2014)   

 

 

Hekja Ingridsdottir wurde an einem der zahlreichen Fjorde Norwegens geboren.  Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und sie wurde von ihrem Vater und ihren Großeltern aufgezogen. Eines Tages kehrte ihr Vater von einem Raubzug nicht zurück. Er und die anderen Männer fehlten fortan bei der Ernte und beim Fischfang. Der darauffolgende Winter begann früh und wollte nicht enden. Die Vorräte reichten nicht und Hunger und Kälte zogen in die Häuser ein. Erst starb das Vieh, später zog auch Hekjas Großmutter in Hels Unterwelt ein. Im folgenden Frühjahr versteckte sich Hekja auf einem Knorr und reiste einige Jahre über Meere und durch die Länder - ob als Frau oder als Mann war der jeweiligen Situation geschuldet. Ihr Ziel war es, ihren Vater zu finden. Sollte sie eines Tages erfahren, daß dieser nach Walhall eingezogen war, so wird sie sich für ihn freuen. In Haithabu lief sie Kriegern der Varjazi-Söldner über den Weg, welche sie in ihre Reihen aufnahmen. Nur Odin allein weiß, wohin ihr Weg sie führen wird...

 

 

 

 

 

Norwin

                                                              (bei den Varjazis seit 2013) 

 

 

Als Sohn eines Lofotenfischers von der Insel Vestvågøy und einer Prußin war Norwin ein rauhes Leben gewohnt. Früh zog er mit seinem Vater und dessen Jarl, dem Herrn von Borg, auf Wiking nach England und Irland. Im Frühwinter tauschten sie bei den Rentiernomaden auf dem Festland Stockfisch, Salz und Messer gegen Pelze und Geweihe. Bei einer Handelsreise in die Ostsee, um Bernstein zu tauschen, kam es bei Truso am Frischen Haff zum Kampf mit slawischen Wikingern. Während viele seiner Gefährten getötet oder versklavt wurden, konnte Norwin entkommen. Nachdem er sich einige Zeit allein durchgeschlagen hatte, stieß er auf die Varjazi-Söldner und schloss sich ihnen an. 

 

 

 

     

 

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